• Hi friends from all over the universe!

Wie funktioniert das?

Hier erklären wir euch, wie Freifunk in Hennef technisch funktioniert. Wir werden jedoch technisch nicht in die Tiefe gehen, das können wir gerne bei einem Freifunk Treffen vor Ort tun.

Ausgangssituation:
Heutzutage hat fast jeder einen WLAN-Router, der das eigene Private Netz verschlüsselt ausstrahlt. Das Netz wird verschlüsselt, damit unbefugte nicht über euren DSL-Zugang Schaden anrichten können und damit eure privaten Daten bei euch bleiben. Möchtet ihr jetzt ein Gäste WLAN ausstrahlen, dann gibt es bei einigen WLAN-Routern eine sogenannte WLAN Gast Funktion.

Vorteil: Eure privaten Daten sind für die Gäste nicht sichtbar.
Nachteil: Gäste surfen trotzdem über euren DSL-Zugang, was bei unsachgemäßer Benutzung (Bezug von illegalen Inhalten im Internet) auf eure IP-Adresse zurück zu führen ist. Besonders schlecht bei gewerblicher Nutzung, wo der DSL-Anschlussinhaber meist die Gäste nicht kennt (z.B. in einem Café).

Lösung:
Freifunk schafft eine einfache und sehr günstige Abhilfe gegen die oben genannten Probleme. Der Freifunk Router wird an euren privaten Router angeschlossen, um indirekt ins Internet zu gelangen. Der Router baut Mithilfe eurer Internetverbindung einen gesicherten und geschützten Tunnel (VPN) zu den Servern des Freifunk Rheinland e.V. auf. Gäste die sich mit euren Freifunk Routern verbinden, erhalten deshalb eine andere IP-Adresse als ihr bei eurem DSL-Zugang.

Das hat den Vorteil, dass die Gäste im Freifunk Netz von eurem privaten Netz komplett ausgekoppelt sind. Die privaten Daten sind aus dem Freifunk Netz auch nicht ersichtlich oder zugänglich. Ihr habt also eine komplette Abtrennung von öffentlichen IP-Adressen und privaten Daten.

Hier ein Beispiel:
Person A verbindet sich mit seinem privaten WLAN-Router und erhält dadurch eine IP-Adresse von seinem DSL-Provider, welche so aussehen könnte: 80.123.5.235. Über diese Adresse kann der DSL-Provider zurückführen, wann Person A auf welcher Website zu welcher Uhrzeit gesurft hat.

Person A schließt nun seinen Freifunk WLAN-Router an, um seinen Gästen oder Freunden ein freies offenes WLAN anzubieten. Person B verbindet sich mit dem Freifunk Netz und erhält eine andere öffentliche IP-Adresse z.B.: 150.127.1.50. Diese IP-Adresse kommt nicht vom DSL-Provider der Person A, sondern über den VPN-Tunnel des Freifunk Rheinland e.V. Der Verein leitet die Datenpakete unter seiner IP ans Internet weiter.

Person A ist in diesem Fall nicht der Betreiber des Freifunk WLAN, der Betreiber und Provider ist der Verein.

 

Erfahre hier mehr über die Rechtssicherheit von Freifunk