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FAQ

Hier findest Du die Antworten zu den häufigsten Fragen.

 

Auf unserer Karte kannst Du nachsehen, wo sich die Router in Hennef befinden. Sollte es in Deiner Nähe noch kein Freifunk geben, musst Du aktiv werden. Sprich mit Deinen Nachbarn und überzeuge sie von der Freifunk-Idee. Komm zu den lokalen Treffen, wo Dich die lokalen Community in technischen und sozialen Fragen gern berät. Denk daran – Freifunk gibt es überall dort, wo Leute aktiv werden. Also leg los, es lohnt sich!

 

Nein, normalerweise nicht. Wenn Du das Netz aber nicht nur nutzen willst, sondern auch zur Entwicklung beitragen möchtest, kannst Du natürlich auch auf Deinem Internetrouter die Freifunk-Software installieren und somit zur Verbreitung beitragen.

 

Die Informations- und Kommunikationsfreiheit im Internet wird zunehmend eingeschränkt. Trotz des Slogans “Internet für alle” gibt es Anzeichen einer sich verfestigenden digitalen Kluft – ärmere, weniger technisch versierte und ältere Menschen nehmen wenig oder gar nicht am sogenannten Informationszeitalter teil. In dünn besiedelten und strukturschwachen Gebieten (“areas of market failure”) werden keine (bezahlbaren) Breitbandanschlüsse angeboten. Echte „e-democracy“ soll von “unten” kommen.

 

Mit WLAN können Daten mobil mit hoher Bandbreite gesendet und empfangen werden (aktuell bis zu 450 Mbit brutto). Die Kosten für WLAN-Hardware sind gering und es entstehen kaum Betriebskosten. WLAN kann auch dort eingesetzt werden, wo es keine Kabel gibt oder eine Kabelverbindung zu teuer ist. WLAN kann von jeder/jedem lizenzfrei eingesetzt werden.

 

Das Netz muss nicht mehr zentral administriert werden (keine Hierarchie). Es sind keine Spezialisten nötig, die das Netz einrichten und „beherrschen“. Es muss kein Geld für aufwendige Infrastruktur ausgegeben werden – die Endgeräte sind gleichzeitig auch die Infrastruktur. Das Netz kann spontan und dynamisch wachsen.

 

Grundsätzlich: JA, die verwendeten WLAN Funkfrequenzen sind explizit für die öffentliche Nutzung ausgewiesen.Die Europäische Kommission empfiehlt außerdem, öffentliche Breitbanddienste in Europa zu fördern. Es ist keine Registrierung notwendig. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand wird bei nicht kommerzieller Nutzung gegen keinerlei geltendes Recht verstoßen.

 

Grundsätzlich: NEIN, es herrschen die gleichen Bedingungen wie im drahtgebundenen Internet (z.B. nutze https und SSL Verschlüsselung beim Onlinebanking).Es gibt weitere Möglichkeiten, mit bewährten Verfahren sichere WLANs einzurichten (Stichwort: Virtual Private Networks – z.B. OpenVPN und IPsec). Die in vielen Accespoints und WLAN-Karten verwendete WEP-Verschlüsselung ist nicht sicher und kann sehr leicht entschlüsselt werden. Sie ist außerdem nicht zum Aufbau freier Netze geeignet.

 

Grundsätzlich: NEIN, WLAN gehört mit zu den schwächsten Strahlenquellen.

Die tatsächliche Feldstärke ist umgekehrt proportional zu der Entfernung zur Strahlenquelle. Das bedeutet sich ein Handy oder DECT-Telefon mit stärkerer Strahlung direkt an den Kopf zu halten ist wesentlich gefährlicher.

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